Die Reiter der Apokalypse
HP | London & Uni | 1920
#1

Die Reiter der Apokalypse
Warum lassen sich diese Tattoos nicht abwaschen?!
Sie waren nicht mehr so jung und dummerweise überhaupt nicht dumm - aber vielleicht trotzdem so nerdig, wie man Anfang des 20. Jahrhunderts sein kann. Coryleus sucht seine alten "Studienfreunde". Und um es kurz zu machen: Sie haben nicht zusammen Mathe gelernt. Die Gruppe, die ursprünglich mal 5 zählte, beschäftigte sich eher damit, komplizierte Flüche und Schutzzauber zu erfinden und zu brechen und Rätsel zu lösen. Angetan von dem Ägyptenwahn, der alle damals befiel, eiferten sie dem Schatzsucher-Hype nach (und waren womöglich mal zufällig, ganz illegal in Ägypten ...). Irgendwann haben sie festgestellt, dass man mit nachgemachten Amuletten richtig Geld machen kann. Von da an waren die Tage der klammen Studentenkasse Geschichte.
Dabei war das Hauptmotiv nie Geld sondern Ehrgeiz, Spaß, die Frage, wie weit man gehen kann. Alkohol war weniger im Spiel, aber die obligatorischen Tattoos haben sie sich trotzdem eingefangen. Auch wenn die keine falsch geschriebenen Sprüche und wackeligen Herzchen, sondern ziemlich komplexe Beschwörungen enthalten und aufleuchten, wenn einer die anderen ruft.
Aber irgendwann gingen sie dann zu weit. Es gab ein missglücktes Ritual zu viel und da waren es nur noch vier und der Spaß vorbei. Damit endete ihr enger Freundschaftsbund, kurz darauf ihr Studium und, so hofften vermutlich mehr oder weniger alle, auch das "wilde Studentenleben", das sie wie alle anderen geführt hatten. Klar, altägyptische Flüche gehören zu jeder Abschlussparty dazu ...

Das Ganze ist inzwischen einige Jahre hat und die vier Freunde haben sich mehr oder weniger aus den Augen verloren, wie es nach dem Studium so passiert. Ganz normal. Nichts Besonderes. Sie sind auch nicht alle Schwarzmagier oder Schatzgräberinnen geworden, schlafen nicht mit der Peitsche unterm Kopfkissen und opfern nicht heimlich Hamster im Keller - höchstens, wenn die schon tot sind.
Aber wie das so ist, die Geister, die sie riefen, werden sie nun nicht mehr los. Denn Coryleus klopft nach und nach wieder bei seinen alten Freunden an, was so gar nicht seine Art ist. Aber das Geheimnis ist schnell gelüftet (und nicht weniger überraschend), denn er braucht ihre Hilfe.
Coryleus
34 JAHRE » Brite » Vergissmich
McMillian
Coryleus hat sich nach dem Studium und dem Unfall zwar in die Mysteriumsabteilung beworben und dort die kommenden Jahre weiterhin Artefakte erforscht. Aber ganz legal und harmlos. Auch sonst hat er versucht, seinem Leben die notwenige Portion Langeweile zu geben, hat geheiratet, ein Kind bekommen, schließlich sogar die Mysteriumsabteilung verlassen und ist Vergissmich geworden. Seine Umwelt hält ihn für den größten Langeweiler, den es gibt, selbst seine Frau hat ihn verlassen, weil sie einen Spannenderen gefunden hat.
Eigentlich wäre er ganz zufrieden damit, als alleinerziehender Vater seinen sechsjährigen Sohn großzuziehen, wäre dieser nicht von einem Familienfluch getroffen worden und nun in Gefahr. Coryleus, schon immer sehr eigensinnig und ehrgeizig, denkt nicht daran, sich an das St Mungos oder andere vernünftige Stellen zu wenden. Die können ihm ohnehin nicht helfen.
Aber allmählich läuft ihm die Zeit davon und zum Glück kennt er da ein paar Menschen, die fast immer erfolgreich darin waren, Flüche zu zerlegen. Sicherlich wird es ihm nicht leicht fallen, sie zu überzeugen. Oder vielleicht doch? Dass er außerdem plant, den fünften im Bunde wiederzuerwecken -zumindest für ein paar Minuten- um sein enormes Wissen zu dem Thema zu nutzen, muss er ihnen ja nicht erzählen ...
Suchender « Tom Hiddleston


Die Gesuchten
Da waren's nur noch vier!



Bejaia
33 JAHRE » FRANZÖSIN » DIPLOMATIN
Entête
Bejaia kommt aus einer französischen Familie mit algerischen Wurzeln. Durch ihre sieben Brüder hat sie gelernt, sich durchzusetzen und selbstbewusst aufzutreten. Geht nicht? Gibt's nicht! Vielleicht ist sie deswegen Diplomatin geworden, weil man ihr immer gesagt hat, eine Frau aus Afrika würde nie eine Diplomatin für Frankreich werden können.
Trotzdem fiel das Studium Bejaia immer leicht. Es unterforderte sie eher und ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen, die ohnehin Vorbehalte ihr gegenüber hatten, konnte sie nie leiden. Da schloss sie sich lieber den Reitern an, deren Interesse für ägyptische Geschichte und Zauberei sie reizte und sie irgendwie an ihre Vorfahren erinnerte. Tatsächlich waren ihre Kenntnisse der altägyptischen Sprache und Kultur, die in Nordafrika unter Zauberern und Hexen bis heute teilweise bekannt ist, von unschätzbarem Vorteil.

Der Tod von Kristiaan traf Bejaia tief. Aber in gewisser Weise teilt sie Coryleus' Ansicht, dass es sich um einen bedauerlichen Vorfall gehandelt hat, der vermieden hätte werden können, aber nicht zwangsläufig ein Beweis dafür, dass das, was sie taten, falsch war. Gefährlich ja. Falsch nein.
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten sich die Reiter nicht aufgelöst. Niemand sonst teilte oder verstand ihren Ehrgeiz und ihre Freude an Herausforderungen so wie die anderen. Aber nach dem Studium stürzte sie sich in ihren neuen Beruf als Diplomatin und war auf Grund des Krieges erst einmal völlig davon eingenommen.

Lose versuchte sie, den Kontakt zu den anderen zu halten. Aber ihre etwas schroffe, direkte Art und ihr forderndes Auftreten unterstützten ihr Vorhaben nicht unbedingt. Nur mit Coryleus hat sie in den letzten Jahren immer wieder Kontakt gehabt, insbesondere, da sie seit geraumer Zeit in England arbeitet. Aber da sie mit seiner Ehefrau nicht besonders gut zurecht kam (es gab da eine oder zwei hässliche Episoden ...), hatten sie sich in den letzten Jahren nur wenig gesehen. Nun ist die ... Gute ja weg und Bejaia versucht, sich Coryleus wieder mehr anzunähern. Aber er erscheint so abweisend und sie weiß nicht warum. Andere würden vielleicht denken, er will keinen Kontakt zu ihr oder der Vergangenheit. Und ihr kam dieser Gedanke auch. Aber davon lässt sie sich nicht abhalten. Außerdem ist das ein Rätsel, das gelöst werden muss!
Frei « Lesley-Ann Brandt

Ariosto
37 JAHRE » Italiener » Opernsänger
Salieri
Ariosto entstammt einer berühmten italienischen Musikerfamilie und hat es inzwischen auch selbst zu großer Bekanntheit gebracht. Er ist ein bekannter Tenor und viel auf Reisen. Das Studium an der UHM war für ihn immer mehr ein Abenteuer gewesen, denn er hatte nie ernsthaft studiert, die Familie bestand nur darauf, dass jeder Sprössling neben seiner musikalischen Ausbildung auch etwas anderes vorweisen kann.

Er ist ein freundlicher und etwas zurückhaltender Mensch, der sehr an anderen hängt, insbesondere an seiner Familie. Diese für das Studium zu verlassen, war ihm nicht leicht gefallen, aber die Reiter waren seine Ersatzfamilie geworden. Von allen Beteiligten hatte er sich womöglich am wenigsten aus Ehrgeiz dazu hinreißen lassen, diese gefährlichen Dinge zu tun. Aber Neugierde und Abenteuerlust hatten auch ihn gepackt. Umso mehr hatte ihn der Unfall und der Tod von Kristiaan erschüttert.

Schon kurz nach dem Vorfall hat er die UHM verlassen und seither nur losen Kontakt zu den anderen gehalten. Nicht, weil er sie nicht gerne wiedersehen würde, im Gegenteil. Seit er viel auf Reisen ist, sehnt er sich wieder mehr nach seinen alten Freunden. Aber irgendwie scheint nichts mehr so, wie es war und er war noch nie gut darin, die Führung zu übernehmen.
Frei « Milo Ventimiglia





Corva
35 JAHRE » Ungarin » dozentin an der UHM
Hunyadi
Corva hat als einzige der UHM nicht den Rücken gekehrt. Oder eher: Sie ist als einzige zurückgekommen. Vielleicht, weil sie zu stolz war, um zuzugeben, dass sie die Sache ebenso tief erschüttert hat, wie ihre Freunde. Vielleicht, weil sie eigentlich gar keine Heimat mehr hat, zu der sie zurückkehren kann, nachdem der Krieg der Muggel Österreich-Ungarn und ihre Heimat Pressburg ins Chaos gestürzt hat. Sie tut so, als würde sie das nicht berühren, aber es nagt sehr an ihr und sie ist nicht gut darin, ihre Gefühle zu verbergen.

Für Corva waren die Aktionen der Reiter eine Mischung aus Abenteuer und praktischen Studienerfahrungen, immerhin hatte sie sich schon früh auf Rituale und Objektbeschwörungen spezialisiert und zusammen mit Coryleus Seminare dazu besucht. Aber es gab auch einen anderen Grund für sie, sich eifrig daran zu beteiligen, auch wenn sie diesen nicht gerne anspricht: Sie hatte das Geld dringend nötig, um sich ihr Studium leisten zu können. Ihre Familie hatte während ihrer ersten Semester unerwartet viel Geld verloren. Hätte sie nicht durch den Verkauf der Artefakte gut verdient, hätte sie das Studium abbrechen müssen.
Heute schämt sie sich dafür und versucht, diesen Gedanken zu verdrängen. Natürlich ging es ihr nur um den wissenschaftlichen Wert und die Forschung. Aber insgeheim hat sie das Gefühl, dass Kristiaan eben auch ein Opfer ihrer Habgier geworden ist.

Corva ist aufbrausend und stolz und etwas cholerisch, was man der zierlichen Frau auf den ersten Blick womöglich nicht zutraut. Aber man sollte sich nicht mit ihr anlegen. Sie lässt sich nichts gefallen!
Sie vermisst ihre Studienfreunde, bei denen sie sich immer wohl und akzeptiert gefühlt hat. Und die UHM erinnert sie fast täglich an die schöne Zeit, die sie hatten. Sie meidet die Felshöhle am Meer, in der ihr letztes Ritual schief gegangen ist. Dafür besucht sie umso mehr den Duelliertrakt, um sich regelmäßig abzuregen. In letzter Zeit fühlt sie sich sehr unausgeglichen und unzufrieden. Aber das ist sicher nur der Stress der Arbeit.
Mehr als einmal hat sie darüber nachgedacht, Coryleus oder den anderen eine Eule zu schicken. Aber sie hat gehört, dass er nun eine Familie hat und Bejaia und Ariosto mit ihrer Karriere beschäftigt sind. Und vielleicht ist es am besten, die Toten ruhen zu lassen ...
Frei « Rose Byrne

Wenn du es bis hierher geschafft hast (ob mit überspringen oder ohne), schon mal meinen Respekt! Es ist ein furchtbar langes Gesuch, aber ich konnte nicht anders und sind sie nicht einfach toll?! Also ... ja.
Gesucht werden die alten Studienfreunde meines Charakters Coryleus, der am Tag ein Langweiler ist, um in der Nacht halblegale magische Dinge zu tun, um seinen Sohn vor einem Fluch zu retten. Dazu braucht er die Hilfe seiner alten Gang. Und danach wäre so ein Happy End mit neuen Abenteuern natürlich auch noch klasse!

Die Charaktervorgaben können recht gut angepasst werden, solange sie das Gesamtkonzept nicht zerstören (Alter muss mit Studium passen und sowas). Ich würde mich auch freuen, wenn du dich etwas an die Beschreibungen hältst. Aber ich liebe plotten und wir können uns da gerne verständigen!
Wie unschwer zu erkennen, habe ich mich um ein Design der Tattos bemüht (Avatarvorschläge sind hoverbar drunter versteckt :D). Die Tattoos können getauscht werden, wenn dir ein anderes besser gefällt. Aber dein Charakter wird die irgendwo am Körper tragen und nicht mehr los werden :lol:

Natürlich möchte ich, dass dein Charakter nicht nur Coryleus als Bezugsperson hat, sondern auch sonst gut Anschluss im Forum findet. Und hier hast du einen Vorteil. Denn als Admin des Boards habe ich alles im Blick und kann dir bei Anschluss durch Gesuche und Plots tatkräftig helfen (aber wir sind eine kleine, feine Community, wo jeder sofort Anschluss findet, der einen Charakter im heiratsfähigen Alter hat (oder schräge Szenen mag)).

Der Geist des verstorbenen Kristiaan wurde inzwischen wieder beschworen. Coryleus ist gerade dabei, ihn irgendwie von seinem Bannkreis im Keller in den Rest der Welt zu bringen - oder auch nicht. Ich fände es sehr spannend, wenn ausgerechnet nun die anderen Freunde auftauchen und Coryleus einige Erklärungsarbeit zu leisten hätte ...
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  • Harry Potter-RPG mit Spielzeit 1920
  • Spielorte sind London und die europäische Universität für Höhere Magie
  • Gespielt werden können Zauberer/Hexen, Muggel und Magische Wesen
  • Alternative Ideen abseits der Bücher/Filme sind unbedingt willkommen!
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