The Science to Manage a family
HP | London & Uni | 1920
#1
The science to manage a family
Die magische Welt der goldenen Zwanziger kennt viele faszinierende wie berühmte Wissenschaftler. Bathilda Bagshot, Hesper Starkey und natürlich nicht zu vergessen die Entitätenforscher Platon Fawley und Archimedes Yaxley. Wer hat nicht schon von ihren gemeinsamen Werken wie „Dschinn - Magische Intelligenz aus der Dose“ oder „das Geheimnis der Poltergeister“ gehört? Geister, Gemälde oder auch magische Artefakte – alles was durch Menschenhand oder von selbst Gestalt und Intelligenz entwickelt, fällt in ihr Forschungsgebiet. In wissenschaftlichen Kreisen ist das alte Ehepaar eine feste Größe und selbst die Presse interessiert sich für die beiden schillernden Persönlichkeiten. Als jedoch vor 30 Jahren Platons ältester Bruder Flavius unter tragischen Umständen verstarb und dessen Frau Theodora psychisch daran zerbrach, gehörte den beiden ihre volle Aufmerksamkeit. In wenigen Monaten änderte sich das Leben des Duos schlagartig. Aus den reiselustigen Abenteurern wurden nun zusätzlich liebevolle Familienväter, die sich um die drei nun elternlosen Kleinkinder kümmerten. Dabei half ihnen sicherlich ihr großer Zusammenhalt, den die neue Situation einige Male auf die Probe stellte. Schlussendlich aber stemmten sie auch diese Herausforderung. Bis heute scheint kein Blatt zwischen die beiden zu passen. Bei all den zukünftigen äußeren Schwierigkeiten, die den beiden bevorstehen, werden sie dies auch bitter benötigen. Daher sollte man sich nicht davon täuschen lassen mit welcher Freude die beiden sich stets gegenseitig aufziehen. Wenn man ihre Ziehsöhne fragt, waren sie schon seit jeher ein perfektes Team, das alle Probleme des Lebens Hand in Hand bewältigt. Verbunden durch ihre langjährige Liebe, die wissenschaftliche Leidenschaft, einem gemeinsamen schwarzen Humor und ein Interesse für Kunst.

Platon Fawley
58 Jahre
Wissenschaftler
Michael Sheen
Anschlussmöglichkeiten
Bathilda Bagshot, Historikerin
Almansor Potter, Leiter der Mysteriumsabteilung
Albus Dumbledore, Professor für hygienische Verwandlung
Von dem Genie und Querdenker der Familie Fawley hatte nie jemand erwartet sich um die Erhaltung der Blutlinie zu kümmern. Solche Menschen sind doch bekanntlich viel zu sehr damit beschäftigt die Welt zu verändern und das eine oder andere Rad neu zu erfinden. Als jüngstes von vier Kindern war dieser Luxus ihm auch leicht zu gewähren. Daher störte sich auch niemand daran, dass sich Platon nie für Frauen interessierte und irgendwann mit Archimedes zuhause auftauchte. Seine Eltern freuten sich sehr, dass ihr exzentrischer Sohn eine verwandte Seele gefunden hatte. Zwar wusste Platon schon immer durch seinen Charme und seine dynamische Art zu gefallen, wenn er denn wollte, doch verschiedene skurrile Angewohnheiten machen es vielen Leuten bis heute schwer mit ihm warm zu werden. Vor allem seine Ratespiele können einen manchmal zur Weißglut treiben. Dabei steckt hinter dem verpeilten Wissenschaftler trotz seiner Liebe zu Lästereien und Albernheiten ein gütiger wie sehr emphatischer Mann, der von Anfang an sehr in seiner Vaterrolle aufging. Dabei half ihm gewiss, dass er stets mit einer kindlichen Neugierde durch die Welt zieht. Die Gnade einfach einmal über ein kleines Wunder zu staunen hat er bis heute nicht verloren. Somit war es leichter für ihn sich in die drei Kinder hineinzuversetzen. Auf der anderen Seite nutzt er es aber auch gerne, um anderen Menschen zu helfen etwas über den Telerand zu schauen. Umso mehr neigt er zu einer idealistischen Sicht der Dinge, was es ihm unmöglich macht vor Ungerechtigkeiten aller Art die Augen zu verschließen. Ganz im Gegensatz zu seinem Mann scheint er jedoch niemals Wutendbrand schwierige Menschen anzuherrschen. Viel lieber scheint er jene Leute in nervige Gespräche zu verwickeln, in denen er mit Witz, Charme und Hartnäckigkeit ihre eigene Unfähigkeit offenbart. Es macht aber auch so viel Spaß kleinkarierte Menschen zu ärgern...

Archimedes Yaxley
57 Jahre
Wissenschaftler
Mark Pellegrino
Anschlussmöglichkeiten
Bathilda Bagshot, Historikerin
Albus Dumbledore, Professor für hygienische Verwandlung
Daedalus de Witt, Professor für peinliche Flüche
Obwohl sicherlich kein Deut weniger intelligent als sein Mann, ist Archimedes vor allem für seine vorlaute große Klappe bekannt. Seine sarkastischen Sprüche und freudige Streitbarkeit sind in der magischen Gesellschaft gefürchtet. Er liebt es anderen Leuten auf die Nerven zu gehen und macht daraus auch keinen Hehl. Und so gerne Archie es auch abstreitet, es ist mit Sicherheit nicht verkehrt ihn als eine kleine Diva zu bezeichnen. Dennoch verabscheut er übermäßige Verschwendung und Dekadenz. Wahrscheinlich waren es seine zahlreichen Reisen, die ihn an der Stelle geerdet haben. Einer von vielen Gründen, warum er immer mehr mit seinem luxusverliebten Ziehsohn Diodoros aneinander gerät. Ebenso wie sein Mann reagiert Archimedes empfindlich auf Ungerechtigkeiten und vertritt mit Sicherheit einige ungewöhnlich liberale Ansicht für einen reinblütigen Zauberer. Die meisten Menschen würden wohl niemals ahnen, dass hinter dem reizbaren Meckerfritzen ein außergewöhnlich fürsorglicher und väterlicher Mann steckt. Auf seine eigene grummelige Weise ist er sogar zu ausgesprochen viel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft fähig. Hinter seine Fassade lässt er jedoch nicht jeden blicken. Er hat schließlich einen Ruf zu verlieren! Gegenüber seiner Familie erweist sich Archie jedoch als bedingungslos loyal. Wenn man es nur wagt ein schlechtes Wort über seinen Mann und seine Ziehsöhne zu verlieren, wird er ausgesprochen patzig. Das Recht sie als Trolle zu bezeichnen liegt alleinig bei ihm! Er würde alles tun, um sie vor etwaigen Gefahren zu schützen. Mit seinem Talent für Intrigen und Manipulation wird ihm das vielleicht sogar gelingen.

Flavius Fawley
32 Jahre
Galerist mit eigener Galerie
Ziehsohn
Wenn man Flavius fragt, verlebte er eine ausgesprochen glückliche Kindheit bei den beiden Wissenschaftlern und akzeptierte sie schon früh als seine Eltern. Er steht ohne jeden Zweifel beiden sehr nah, doch mit Archimedes hat ihn stets am meisten verbunden. Wohl vor allem, da sie sich trotz unterschiedlichem Temperaments gar nicht so unähnlich sind. Zumindest auf dem dritten Blick. Auf dem ersten Blick erscheint Flavius nämlich wenig bemerkenswert. Den eher ruhigen und höflichen Mann übersieht man gerne einmal. Ein einfacher Galerist, der lieber im Schatten seiner Künstler steht. Es scheint kaum Gründe zu geben sich näher mit ihm zu befassen, vor allem wo seine Brüder Diodoros und Titus doch so viel mehr Trubel verursachen. Dass diese Schatten in Wahrheit seine Ränkespiele verbergen, ahnt niemand. Nicht einmal seine Künstler vermuten, dass Flavius ihre Gemälde manipuliert und sie zu nützlichen kleinen Spionen erzieht. In seinen Auftrag beobachten sie reiche Reinblüter wie mächtige Ministeriumsbeamte. Sogar im Vorzimmer des Zaubereiministers hängt einer seiner Spione. Diese Informationen handelt er nicht nur in der magischen Unterwelt, sondern nutzt sie auch ganz aktiv, um andere Leute gefügig zu machen. Zumeist um seine Familie vor Schaden zu schützen. Vermutlich hätte Flavius dieses Spionagenetzwerk auch alleine aufbauen können, doch mit Archimedes Hilfe beschleunigte sich dieser Plan um Jahre. Im Grunde ist es das etwas andere Vater-Sohn-Projekt. Mit Platon besucht er dagegen dann doch lieber Quidditchspiele. Vor allem aber weiß er, dass er zu ihm mit machen Sorgen und Problemen kommen kann, für die Archie vielleicht eher kein Verständnis hätte. Dennoch wird auch er immer wieder in diese kriminellen Aktionen und deren Folgen hineingezogen. Wie heißt es so schön? Mitgehangen, mitgefangen! Alles in allen sind drei aber durchaus glücklich miteinander und versuchen gemeinsam die Familie vor sich selbst zu schützen. Seine Brüder bereiten ihnen da deutlich mehr Kopfzerbrechen. Im Gegensatz zu Diodoros hält sich Flavius schon lange nicht mehr mit der Vergangenheit auf und plant lieber für die Zukunft. Leider ist die Vergangenheit von launischem Wesen und fragt nur selten wenn sie zu Besuch kommt...

Sonstiges
Dank der chaotischen Familie Fawley wird es den beiden Wissenschaftlern sicher nicht so schnell langweilig werden. Ihr Leben lang sind sie es gewohnt die Katastrophen zu verhindern, die sie auslöst und auch in ihrer Lebensmitte werden sie diese Kunst weiter perfektionieren müssen. So strebt Platons lebenslustige wie sorglose Bruder Hector die Position des Zaubereiministers an. Zum Leidwesen aller Beteiligten gilt er trotz eines erheblichen Mangels an Kompetenz im Moment als aussichtsreicher Kandidat. Mit Sicherheit werden sie Flavius Bemühungen Hector von diesem Amt fern zu halten nur zu gerne unterstützen (und somit sogar dem Canon ein Schnippchen schlagen...).
Auch Theodora wird in Zukunft für neue Schwierigkeiten sorgen, da sie auf ihre etwas spezielle Weise beginnt wieder Kontakt zu ihren Kindern zu suchen. Ein Vorhaben, das in einiger Zeit zu einem bedauernswerten Unglück mit Folgen führen wird. Und wäre dies nicht schon genug wird die ewig scheinende Familienfehde mit den altehrwürdigen Greengras einiges an Trubel in das Leben der beiden bringen. Und auch Flavius wird sich bald in Schwierigkeiten wiederfinden, die er sich niemals erträumt hätte.
Zumindest beruflich scheinen sich durch die schrecklichen Vorfälle der letzten Zeit neue Möglichkeiten zu ergeben. Die mysteriösen Angriffe auf Zauberer reißen nicht ab und zwingen das Ministerium dazu nun auch von außerhalb ihrer Reihen Hilfe zu suchen. Für eine breitere Perspektive war es nur logisch neben Monsterjägern auch die beiden renommierten Entitätenforscher zu engagieren. Wer weiß schon was für ein ungewöhnliches Wesen hinter den Angriffen steckt...

Diese und weitere Probleme sind für die Zukunft für die Familie Fawley angedacht. Viel zu viel als dass nur Flavius allein all diese Kohlen aus dem Feuer fischen könnte. Umso mehr würde es ihn und mich freuen, wenn er seine Väter an seiner Seite hätte. Die Avatarpersonen sind nur Vorschläge, auch wenn ich mir ein Vetorecht einbehalte. Die Namen dagegen haben sich bei mir schon fest im Kopf mit den Figuren eingebrannt, sodass ich dich bitten würde sie beizubehalten. Anschluss ist Dank der anderen Wissenschaftscharaktere, dem Ministerium, aber auch durch die Anbindung an den Hauptplot gegeben. Sie sind also nicht dazu verdammt ein bloßes Anhängsel an Flavius Umhangzipfel zu sein.

Zu mir, ich bin als Studentin eher eine gemütlichere Spielerin. Ich bemühe mich jedoch mindestens alle zwei Wochen einmal mit allen Charakteren zu posten. In den Semesterferien kann es dagegen schon mal mehr werden. Mit einer durchschnittlichen Postinglänge von 3000-5000+ Zeichen bin ich eine klare Langposterin. Ich verlange jedoch nicht, dass du auch so viel schreibst. Mehr als 2000 Zeichen sollten es aber schon sein. Auch würde ich mich freuen, wenn du meine Liebe zu Drama und Situationskomik teilst. Ertragen wirst du in jeden Fall beides müssen, wenn du einen der beiden Väter übernehmen möchtest. ;) Auch plote ich gerne und freue mich stets über allerlei verrückte und neue Ideen. Du solltest also keine Scheu haben sie mir an den Kopf zu werfen, da ich dich da auch nicht schonen werde.
Zum Forum
Harry Potter-Universe
London & magische Universität 1920er
magische Wesen spielbar
FSK 18
keine MPL
Plotlastig & Aktionen
0
Merken
Merken
Benutzerdefinierter Titel
Zur besseren Übersicht kannst du dem Post einen benutzerdefinierten Titel geben.
Ordner
Neue Ordner für deine Favoriten kannst du im UserCP erstellen.
  Zitieren