Born from the ocean foam
#1


Life always commands a boat
Aus dem Felsen geschlagen, vom Meeresschaum geformt – so erzählt man sich, wird ein Vesteinn geschaffen. Das Haus hat seit nun mehr fünf Generationen die Regentschaft im Königreich Vamir inne. Sie sind die Nachfahren eines alten Seefahrervolks und betreiben das Handwerk bis heute geflissentlich. Die Flagge steht für Neutralität – zumindest, wenn man dem Glauben schenkt, was König Thoraryn Vesteinn proklamiert. Wirtschaftlichkeit, Diplomatie und eine gewisse, militärische Resilienz sind die Eckpfeiler des Hauses, alles andere wird als nachrangig klassifiziert. Die Härte zahlt sich aus: Vamir ist ein hervorragend situiertes Königreich mit fleißigen Arbeitern, florierendem Handel und reichen Gütern. Dass ein Teil davon regelmäßig in Rebellenhand landet, ist der geheimen Außenpolitik zuzuschreiben, während viele andere Verhandlungen wie Waffenruhen oder Handelsbeziehungen nur Augenwischerei sind. Thoraryn ist derweil nicht so integer und selbstbestimmt, wie es den Anschein hat. Vesteinn-Männer sterben meist blutig und tragisch; manche sagen, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sein Sohn Aineryc auf dem Thron sitzt.

that never will sink
Wer sucht?

Andor Vesteinn • Es ist vielleicht die Tatsache, dass derzeit keinerlei Verantwortung auf seinen Schultern lastet, die den vierten Sohn Andor zu so einem angenehmen Zeitgenossen macht. Ginge es nach ihm, könne das so bleiben. Der entsprechende Mangel an Druck wirkt sich einfach zu gut auf sein ohnehin schon sonniges Gemüt aus. Er ist eine Frohnatur und vermutlich gibt es da draußen einfach nichts, was ihm irgendwie den Tag verderben könnte; es ist daher wirklich schwer, ihn nicht zu mögen. Typisch für die Vesteinn-Männer geht aber auch Andor gern mit dem Kopf voran durch die Wand, sympathisiert heimlich mit den Rebellen und hat sich zu allem Überfluss auch noch bis über beide Ohren in die Verlobte seines älteren Bruders Aineryc verknallt. Als vortrefflicher Krieger und anständiger Recke sollte er seine Rosen jedoch besser bei sich behalten.

Alfvyndr Vesteinn • Stratege, Kriegs- und Lehnsherr durch und durch, ist mit Alfvyndr dagegen nicht halb so gut Kirschen essen wie mit Andor. Seine charakterlichen Vorzüge – Großmut, Milde und Herzlichkeit – verbirgt er unter seiner unnachgiebigen, kampfgestählten Mimik. Er braucht das richtige Umfeld, um Sympathien für sich zu gewinnen; sonst eilt ihm der Ruf als Schwert von Rainak voraus und schafft den Grund für die üblichen Vorbehalte. Alfvyndr hat sich dem Schutz der Schwachen und derer, die ihm wichtig sind, verschrieben. Das gilt auch für seine Familie, aber gelegentlich ist dieses Credo seinerseits nur ein Vorwand, wenn Aineryc und er sich an den Kragen gehen. Die brüderliche Rivalität mag einseitig sein, Alfvyndr ist jedoch nicht aus weichem Holz geschnitzt, sondern aus dem, das auch einer Sturmflut trotzt. Wer Wind sät, man kennt das ja.

Aineryc Vesteinn
RasseMensch
Alter30 Jahre
BerufKronzprinz von Vamir
HerkunftYithirsa, Vamir
Face ClaimNick Slater?

Oh, Aineryc, seine Fähigkeit, ganze Räume mit seiner Präsenz zu füllen, ist beneidenswert. Selten ist er derjenige, der Mühe hat, sich Gehör zu verschaffen. Er hat das Charisma, den Pathos, die Ausstrahlung – und das gute Aussehen. Das Diskutieren und das Gewinnen eben jener Diskussionen sind ihm ein Leichtes. Ebenso, sich gegen seine Geschwister zu positionieren; mit Ausnahme seiner jüngsten Schwester Asbra, die er hütet wie seinen Augapfel. Nicht zuletzt, weil Heiratspolitik und damit sein Schwesterherz ihm zuträglich sind. Er lässt selten durchblicken, was er wirklich denkt, wenn es um sie geht. Er hat sie von Herzen gern, darin besteht kein Zweifel. Ebenso wenig an seiner Antipathie gegenüber Alfvyndr und der Tatsache, dass Arngrim für ihn zeitweilig nicht mal existiert, obwohl dieser der Zweite in der Thronfolge wäre. Vermutlich, weil er in keinen Adrenalinrausch gerät, wenn er mit ihm streitet, sondern sich von einem erwachsenen Mann abwenden muss, dem fast die Tränen kommen. Bei Andor entscheidet schlussendlich der Moment; hier ist Ain wie die See und lässt sich schlecht einschätzen. Muss er auch nicht: Ain ist der Kronprinz. Das Vermächtnis von Vamir wird ihm irgendwann mit den Machtinsignien in die Hand gedrückt werden. Dass es weise wäre, sich mit dem Heerführer, dem Gelehrten und dem Aktivisten gutzustellen, scheint sich ihm derweil zu entziehen. Ebenso interessiert er sich nicht für seine Verlobte, sondern vergnügt sich mit Gespielinnen, während sie in ihren Räumlichkeiten sitzt und vermutlich das Heimweh sie schmerzt. Was Ain wiederum umtreibt, beschäftigt oder plagt – das weiß nur er selbst. Unbestreitbar ist aber, dass er die Allianz mit den Rebellen gerne neu definieren würde; aktuell hält er es für ein Minusgeschäft. Doch seine Großmutter, die einzige Frau, bei der er kleinbeigibt, hält die Zügel auch bei Aineryc straff gespannt.

Arngrim Vesteinn
RasseMensch
Alter28 Jahre
BerufPrinz von Vamir, Graf von Geindra
HerkunftYithirsa, Vamir
Face ClaimPatrick Gibson?

In Geindra fließt das Wissen des Königreichs Vamir zusammen. In Geindra sitzt Arngrim auch spätnachts noch bei Kerzenschein über seinen Büchern und notiert sich, was er für wichtig hält. Seine Finger sind schlank, sie halten den Federkiel gewinkelt und malen Zeichen mit großer Präzision. Er hat noch nie ein Schlachtfeld gesehen, aber er kennt jede Formation, jede Strategie. Dass er noch nie eine Waffe hielt, findet Arngrim nicht schlimm. Wie sein Umfeld das wahrnimmt, steht auf einem anderen Kapitel. Ihn und Aineryc trennen Welten; vielleicht ist es ganz gut, dass er sich meilenweit von Yithirsa um die Gelehrtenstadt Geindra kümmert. Arngrim ist der Bewahrer des Wissens, der Philosoph. Als Kind war er sehr schwächlich, papierdünne Haut und anfällig für Fieber. Alfvyndr, der stets zu seinem Schutze eilt, ist deswegen gerade so ein Jahr jünger als Arngrim. Man hat ihm einen starken Namen gegeben – Adler und Helm, würde man diese alten Worten in die Hochsprache übertragen. Ob das bewusst geschehen ist, wagt er zu bezweifeln. Er weiß, dass er den Streithähnen intellektuell haushoch überlegen ist – entgegenzusetzen hat er ihnen dennoch nichts, weil sie ihre Konflikte nur auf eine Weise beilägen. Ein Glück, dass es Andor und Asbra gibt. Sie verstehen ihn oder zumindest haben sie Verständnis. Doch, so fürchtet Arngrim, dieses Verständnis könnte eine Grenze haben. Seit seiner Ernennung zum Grafen werden Töne von Hochzeit laut – und er kann sich nicht vorstellen, einer Frau auf diese Weise nahezukommen. Dass seine Interessen anderswo liegen, weiß er schon lange. Und es wäre fatal, würde das ans Licht kommen. Die nahende Ankunft einer möglichen Kandidatin versetzt ihn in Apathie.

Asbra Vesteinn
RasseMensch
Alter22 Jahre
BerufPrinzessin von Vamir
HerkunftYithirsa, Vamir
Face ClaimGaia Weiss

VERGEBEN • Die einzige Tochter zu sein, klingt im ersten Moment nach einem Privileg. Asbra ist die Jüngste der Vesteinn-Geschwister und pflegt zu allen Brüdern ein gutes Verhältnis. Weiters ist sie züchtig und bescheiden, aber mit einem Verstand wie dem ihrer Großmutter gesegnet. Sie weiß, wie es um das Schicksal der Männer ihres Hauses bestellt ist – und sie schlägt nicht selten die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie Aineryc, Alfvyndr und Andor in ihren unterschiedlichen Ausprägungen von Starrsinnigkeit erlebt. Eine Grafschaft ist ihr nicht zugeteilt, es ist ihre Bestimmung, in ein anderes Adelsgeschlecht einzuheiraten, doch Anwärter haben es nicht leicht. Insbesondere Aineryc hat einen geschärften Blick darauf und möchte, dass seine Schwester die profitabelste Verbindung eingeht. Sie macht hier nicht selten (und wie in anderen Belangen auch) gute Miene zum bösen Spiel – so naiv, wie sie sich gibt, ist sie bei Weitem nicht. Ihre Aufmerksamkeit ist allgegenwärtig und auch wenn sie in Yithirsa oft das Gefühl hat, sie sitze fest, will sie über das Geschehen in Valenthras im Bilde sein. Der Rebellion ist sie zugetan, vielmehr als Arngrim oder Aineryc, definitiv aber gemäßigter als Andor. Alfvyndr ist ihr oft ein Rätsel und nicht zuletzt ein Grund für Kummer, wenn er nicht sieht, wie sehr sie sich sorgt und sein Leben für einen strategischen Einsatz hält. Asbra wünscht sich Einblick, vielleicht sogar Einfluss. Vielleicht ist es an der Zeit, sich selbst nach einer Partie umzuschauen, die ihr diesen Wunsch erfüllt.


Jade water over the Golden Bow
Der wichtige Rest

Willkommen beim Kleingedruckten! • Wir sind Anna und Belle – gemeinsam suchen wir die drei übrigen königlichen Geschwisterkinder aus dem Adelsgeschlecht Vesteinn, die das Königshaus von Vamir bilden. Wichtig an dieser Stelle: Vamir unterstützt die Rebellen im Geheimen und beschreitet damit einen gefährlichen Pfad. Das müssten Interessierte stets im Blick behalten. Ansonsten ist nur das Alter eine grobe Vorgabe und die Reihenfolge der Geburt. Darüber hinaus können wir die Details gerne gemeinsam auskaspern! ♥ Vorausgesetzt natürlich, dass ernsthaftes Interesse besteht, denn die Geschwister sind wichtig für Andor und Alfie.
Anschluss gibt es in Form der beiden Brüder, ihrer Schwester und darüber hinaus durch gleichaltrige Adelige und weitere Charaktere aus Vamir. Gesucht wird außerdem gerade die Großmutter. Wir können gemeinsam plotten (lieben wir) und die fünf Vesteinns in allerhand (desaströse) Situationen stürzen lassen – Gesuche für diverse Heiratskandidat*innen wären etwas, wo wir sofort unterstützend zur Seite stünden. An Ideen soll es nicht mangeln. Derzeit ist beispielsweise Aineryc der familiäre Antagonist aus der Perspektive von Andor und Alfie, aber wir sind offen für seine Sichtweise und je nach Auslegung auch einen Redemption Arc, der ihn auf seinem Weg zum Thron prägt.
Ihr könnt die individuelle Entwicklung der Charaktere gerne selbstständig vorantreiben. Sie sind weitestgehend aus dem Alter heraus, wo alle permanent aufeinanderhocken. In diesem Sinne: Let’s roll!
Erreichbar sind wir per Discord oder auch via PN. Lasst von euch hören! ♥
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