hand in hand like corpses
dark fantasy • sandbox • freie wesen •
#1
hand in hand like corpses
It's contagious, my fear and your pain
We look like corpses and our friends look the same


Die Augen des schwarzen, zerzausen Wolfshundes blicken stets wachsam drein. Oh wenn du nur sprechen könntest, du hättest ihr so viel zu sagen. Du weichst nicht von ihrer Seite, das hast du geschworen. Nicht ihr, aber jemand anderem. Jahrelang verfolgst du jeden ihrer Schritte, warst bei ihr, wenn sie als kleines Mädchen kreischend vor den Schatten aufgewacht ist, die in ihrem Zimmer ihrem Bett näher und näher kamen. Dein Knurren und dein Zähnefletschen hatten ausgereicht um sie zu verscheuchen, denn die Schatten wussten, wer du warst. Ihre Finger krallten sich nicht selten in dein drahtiges Fell und ziepten unangenehm. Doch du warst geduldig, sie würde größer werden. Und dann kamen die Momente, in denen sie anfing, anderen weh zu tun und die Dunkelheit wurde größer und größer in ihr. Sie fing an mit den Schatten eins zu werden, innerlich. Nicht selten legtest du dich mit einem schweren Seufzer neben sie, wenn sie in den verwelkten Rosenbeeten saß und weinte. Lecktest ihr über die Hand, wenn sie sich an den restlichen Dornen gestochen hatte. Und gleichzeitig war da immer diese Aura der Vergänglichkeit, die dafür sorgte, dass alles um dich herum sein Ende fand. Oh wenn du dich ihr nur offenbaren könntest und dein Fluch endlich ein Ende nehmen würde.
Y
VanuxUnzählige JahreGhoul [Spirit]Verfluchter Begleiter


Gesucht Seit jeher bewohnst du als Wolfshund Vanux das englische Anwesen mit Jeva Grayson zusammen. Schon als kleines Kind suchte sie deine Nähe, wenn sie sich einsam fühlte oder Angst hatte. Wie alt du genau bist, vermag niemand zu sagen, du gehörst zu dem Herrenhaus seit Jeva dort ist. Deine gelbgrünen, wachsamen Augen des Hundes beobachten dabei jeden ihrer Schritte, was deinen ausgeprägten Beschützerinstinkt erkenne lässt. Doch vor Besuchern und anderen Leuten wurdest tunlichst fortgehhalten, denn schon immer begleitete dich ein blumiger und moschusartiger Geruch und niemand konnte ahnen, dass dies Leichengeruch war. Denn deine Form als Hund war seit jeher Tarnung. Hinter deiner leicht zerzausten Tierform versteckt sich in Wahrheit ein waschechter Ghoul, der mit Vorliebe Leichen verspeist – daher auch dieser Geruch. Jeva hatte dich jedoch noch nie als unangenehm, sondern eher als interessant empfunden. Ein Mädchen, was auf Leichengeruch steht? Spätestens seitdem stelltest auch du fest, dass sie etwas Besonderes sein muss. Seitdem sie zwischen verschiedenen Ländern pendelt und nur noch teilweise in Großbritannien anzutreffen ist, hast du dich an ihre Fersen geheftet und tauchst immer wieder dort auf, wo sie gerade ist. Außerdem verabschiedetest du dich immer mehr von deiner tierischen Form und zeigst sich nun öfter in deiner menschlichen Gestalt – wenngleich dein Element, der Tod, allgegenwärtig an dir zu erkenne ist und Einfluss auf einige Lebewesen in deiner Umgebung hat: Pflanzen verwelken, Haaren werden weiß, Haut wird runzlig. Auch fällst du selbst etwas auf, dadurch dass du den Tod in dir selbst trägst: Sei es durch deine aschfahle Haut, deinen Geruch oder deine zerzausten, langen, schwarzen Haare. Und auch in den Traumlanden wandelst du schon lange, ganz wie es sich für einen Ghoul gehört. Auch in Jevas Träumen hast du dich bereits hineingeschlichen um zu schauen, was sie beschäftigt. Doch woher kommst du? Warum bist du überhaupt bei der Familie Grayson? Dieses Geheimnis ist bisher nicht gelüftet. Doch eins ist sicher: Jevas leiblicher Vater hat dort kräftig seine Finger mit im Spiel, denn einst warst du ein treuer Anhänger von Lilith, deren größter Feind bekanntlich Luzifer ist, deren Anhänger wiederun Jevas Vater ist.

Jeva Grayson21 JahreHybrid [Engel/Dämon]Violinistin

Suchende Wenn man Jeva beschreiben müsste, so nehme man eine Porzellanpuppe und versetze sie mit einer ordentlichen Portion Zerrissenheit und einer Prise Soziopathie. Von ihrem Adoptivvater Richard Grayson adoptiert und zu einer herausragenden Violinistin geformt, war ihr bisheriges Leben darauf konditioniert gewesen, die maximale Leistung zu erbringen und die Erwartungen anderer zu erfüllen. Seitdem ungeklärten und mysteriösen Mord an ihrem Adoptivvater beginnt gerade für sie eine Phase des Befreiungsschlages und sie lernt sich quasi erst jetzt kennen: Ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Schwächen und wie die Welt überhaupt abseits all der Vorgaben und disziplinären Einschränkungen. Um Geld muss sie sich erst einmal keine Sorgen mehr machen, denn ihr Adoptivvater hat ihr als einzige Hinterbliebene einiges vererbt. Doch da waren auch immer merkwürdige Verhaltensweisen, latente Gewalthandlungen an Schwächeren und eine unterdrückte Faszination für alles Morbide. Freunde hatte Jeva nur wenig bis keine, denn sie war schon immer ein Sonderling gewesen. Ein Teil von etwas zu sein, das hat sie nie erfahren, ebenso wenig wie väterliche Liebe und Zuneigung. Der himmlische und gütige Einfluss ihrer Mutter und der niederträchtige Teil ihres Vaters fechten unaufhörlich große Kriege in ihr aus. All das entlädt sich zunehmend in impulsiven Durchbrüchen, die so gar nicht zu der gut erzogenen, zurückhaltenden Engländerin passen.

Mutual dependenceWard & ProtectorMore than a companion?

Beziehung Ihre Verbindung könnte man zunächst als sehr innig beschreiben, eben wie die Verbindung zwischen einem Menschen und einem Haustier sein kann. Jeva nennt Vanux liebevoll „Tröstertier“, doch eigentlich ist er so viel mehr für sie: Er ist ihr einziger Freund, dem sie vertrauen und dem sie sich öffnen kann. So erfuhr Vanux ihre tiefsten Ängste und Gefühle und Jeva gab ihm dadurch unwissentlich unglaublich viel Macht über sie. Doch wie ihre Verbindung sich verändern wird, wenn er sich ihr offenbart, ist fraglich. Sicherlich wird sie erst einmal alles Vergangene in Frage stellen und ihn vielleicht sogar ablehnen. Denn er ist nicht unbedingt eine Schönheit und doch wird sie gleichzeitig von seiner unbändigen Traurigkeit so dermaßen angezogen werden, dass sie das Gefühl hat, dass sie sich einen Körper teilen würden. Denn das, was Vanux ausstrahlt, empfindet sie, unterdrückt, schon seit ihrer Geburt. Die Identitätskrise, die sie gerade durchlebt, könnte die beiden ebenfalls zusammenschweißen. Perspektivisch wünsche ich mir so etwas wie eine Brotherly Friendship, die gerne auch hin und wieder in tiefere Gefühle abdriften darf. Wie sich das alles festigen oder auch destabilisieren wird, würde ich gern besprechen oder aber einfach dem Inplay überlassen.

About the author

Organisatorisches Super, du hast es bis zum Ende geschafft! :) Ich bin Fio und wie du siehst, suche ich hier den verfluchten Begleiter von Jeva, einen Ghoul, einen leichenfressenden Spirit. Als Avaperson finde ich Jopeph Mawles als „Adar“ recht passend, da er dort mit seinen Vernarbungen und dem aschfahlen Gesicht für mich sehr gut den Tod repräsentieren könnte. Wenn du aber jemand anderes im Sinn hast, bin ich da auch völlig fine mit, Hauptsache er strahlt Vergänglichkeit aus und im besten Fall hat er Narben im Gesicht. Name, Alter und Biografie sind frei gestaltbar und solange der Bezug zu seiner Rolle als Jevas Begleiter nicht verloren geht. Auch bei seinem Charakter ist ordentlich Spielraum, mir wäre allerdings lieb, wenn er etwas Schwermütiges und Melancholisches in sich trägt. Ob du ihm einen Decknamen in der Menschenwelt gibst, steht dir frei. Er steht ebenfalls in einer gewissen Beziehung zu diesem Gesuch, da er von Amducias in Form eines Fluches an sie gebunden wurde. Ob es Amducias selbst war, der diesen ausgesprochen hat, oder aber dafür eine Hexe beauftragt hat, kann man gern besprechen. Auch, ob er dies eher gegen seinen Willen erfüllt, oder ob er mittlerweile eine Art Bindung zu Jeva aufgebaut hat. Vom Postingverhalten bin ich ziemlich flexibel. Um im Inplay voran zu kommen poste ich gerne 1x die Woche ca. 1000 – 3000 Zeichen, bei kürzeren Posts darf es auch gern mal mehr sein. Ich bin aber beruflich auch immer mal wieder phasenweise etwas eingespannter, deshalb bin ich da völlig entspannt, wenn es mal etwas länger dauert. Was ich gerne auch mal mache sind Posting-Abende, wo man kürzere Posts abwechselnd erstellt. Sowas gibt dem Inplay richtig Fluss. Aber wie gesagt, auch ich habe jedoch ein Reallife, so dass ich überhaupt nicht böse bin, wenn man mal weniger Zeit hat, das kommt schließlich vor. Es wäre nur schön, wenn man dann einfach kurz Bescheid gibt und nicht einfach sang- und klanglos verschwindet. Gerne kannst du auch eigene Ideen mit einbringen, der Charaktere ist nicht in Stein gemeißelt. Ich freue mich sehr auf dich!


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