It's A Dream When We Work As A Team
Grey's Anatomy/Reallife
#1
It's A Dream When We Work As A Team
But Sometimes We Cry



Finnegan Coghlan?
~28 | Feuerwehrmann? | ungeouteter Homosexueller | single | "GentleBengal"?
Der Charakter ist Frei.


Jetzt bist Du schon ein ganzes Vierteljahr in Seattle bei der Feuerwehr. Eigentlich stammst Du aber aus Cinncinnati in Ohio. Dein Umzug war eigentlich nie geplant, aber Du musstest weg und in Seattle war niemand, den Du kanntest, also perfekt. Dein Empfehlungsschreiben Deiner alten Wache war zwar nur sehr oberflächlich und generisch, aber damit kamst Du klar. Hauptsache, Du würdest Dein altes Leben vergessen können. Denn das war eigentlich perfekt gewesen. Deine Neffen bewunderten Dich. Du warst der coole Onkel. Deine Eltern waren stolz und mit Deiner Schwester hast Du immer Spaß haben können. Dein Schwager war ein guter Mann, mit dem Du häufig mal trinken gingst, wenn Deine Arbeit mal wieder zu viel von Dir verlangte und Du mit jemandem reden musstest. Deine Wache war wie eine eingeschworene Bruderschaft. Du hattest sogar einen festen Freund, mit dem Du über Kinder geredet hattest. Und dann kam das Outing. Der Sohn eines Kollegen sah Euch Händchen haltend auf einem Date und berichtete es seinem Dad. Der verbreitete es auf der Wache und plötzlich mied Dich jeder und nannte Dich nur noch die Schwuchtel. Deine Schwester ließ Dich Deine Neffen nicht mehr sehen. Dein Schwager nannte Dich einen Perversling, der bestimmt versucht hatte, ihn betrunken genug zu bekommen, um ihn ins Bett zu bekommen. Deine Mutter weinte immer, wenn sie Dich sah und Dein Dad sagte, dass er keinen Sohn mehr habe. Dein Freund beugte sich dann auch seiner Familie und ging zu so einer Konversionstherapie. Als er zurückkam, war er ein anderer. Der war kein Scherzkeks mehr und wirkte eher müde und desinteressiert an allem. Du hieltst es einfach nicht mehr aus, also bist Du weggezogen. Noch einmal von allen ausgestoßen werden möchtest Du jedoch nicht. Also bleibst Du Single und gibst Dich hetero. Du flirtest viel mit Frauen, aber machst nie einen Schritt mehr. Immerhin geht es Dir eigentlich ziemlich auf die Nerven, dass Frauen Dir an den Arsch packen oder hinterher pfeifen. Als würden sie sich nicht aufregen, wenn das ein Mann mit ihnen machen würde... Na ja, als Feuerwehrmann muss man sich scheinbar einfach daran gewöhnen. In Cinncinnati war es ja nicht anders gewesen.

Was Du allerdings geheim hältst und was vermutlich nur der ein oder andere Nachbar vermutet, sind Deine ONSs mit Männern. Dafür hast Du extra eine Website herausgesucht, wo Du kein Bild von Dir als Profilbild nehmen musstest. Wo Du ganz klar schreiben konntest, dass Du ungeoutet bist und nur etwas Spaß suchst. Man trifft sich entweder bei dem anderen, bei Dir oder in einem Motel, wo einer bereits im Zimmer ist, wenn der andere ankommt. Bisher ging auch alles gut, auch wenn Du doch wünscht, dass Du mal einen Mann mehr als einmal sehen und auch mehr teilen kannst. Einfach normal daten. Wäre da nur nicht die Angst, dass Deine Kollegen und Freunde Dich wieder vor die Tür setzen. Vielleicht hast Du deswegen bei Deiner neuesten Online-Bekanntschaft noch nicht darauf bestanden, ihn für ein wenig vergnügliche Zeit zu treffen. Dir gefällt es einfach mal, mit jemandem über Deine Ängste und Träume zu reden. Der hat auch ähnliches mitgemacht. Anders, als bei den anderen ONSs, wo es wirklich nur darum ging, fühlst Du Dich von ihm doch verstanden. Also schreibst Du nun seit Mitte bis Ende September immer mal wieder mit ihm über dies und das und freust Dich über jede Antwort und jedes bisschen, was Du über ihn herausfinden kannst.





Jacob Ryers
26 | Assistenzarzt im ersten Jahr | ungeouteter Homosexueller | single | "CaptainObvious"
Der Charakter ist vergeben.
Jacob kennst Du als Dr. Ryers aus der Notaufnahme des Seattle Grace Mercy West. Er ist noch neu und in seinem ersten Assistenzjahr der Chirurgie. Viel mehr weißt Du dann auch nicht von ihm. Man sieht sich nur seit Mitte September immer mal wieder, wenn Ihr einen Patienten vorbeibringt und er gerade in der Notaufnahme arbeitet. Ab und an kommt es dann auch mal vor, dass er Dich untersucht. Manchmal bekommt eben auch ein Feuerwehrmann etwas ab und muss es abklären, bevor er wieder auf die Wache darf. Hier und da sieht man sich auch bei einem Feierabendbier in der Bar gegenüber des Krankenhauses. Bisher kannst Du über ihn sagen, dass er sympathisch ist. Ein wenig fragst Du Dich allerdings doch, was die Orthesen an seinen Beinen bedeuten.

Dass Du jedoch weitaus mehr von ihm weißt, ist Dir nicht bewusst. So wenig, wie er Dich mit dem Usernamen GentleBengal in Verbindung bringt, bringst Du ihn mit CaptainObvious in Verbindung. Er ist es aber wirklich. Bei der Website hat er sich angemeldet, weil er niemanden in Seattle kannte und antesten wollte, wie man der LGBTQ begegnen würde. Vielleicht war er auch ein wenig neugierig, weil er als Jungfrau noch nie jemandem wirklich so nahe war. Einen echten Freund hatte er nie gehabt, nur sich in seinen besten Freund der High School verknallt. Und das hätte für ihn fast in der Konversionstherapie geendet. Glücklicherweise hatten seine Eltern auf seinen Abschluss warten wollen und bis dahin hatte er bereits eine Zusage der John Hoppkins. Aber eigentlich war es ihm klar, dass es so enden würde. Immerhin ist seine Familie sehr katholisch. Er auch immer noch, da Glauben und Religion doch nicht das Gleiche ist und jeder auf seine Art seinem Glauben folgt. Radikale gibt es überall, was aber nicht die Schuld der Religion ist, sondern der Menschen, die sie ausleben. Als Beispiel kann man ja selbst schon die Debatte der Verhütung nennen. Jake kennt einige, die katholisch sind und dennoch die Pille oder Kondome nutzen. Seine Eltern wiederum nahmen das nie, weil der Papst es noch nicht offiziell als OK abgestempelt hatte. Kein Wunder also, dass Jake der vierte von 15 Kindern ist. Vier seiner Geschwister kennt er noch nicht mal, weil sie zur Welt kamen, als er schon längst ausgezogen war. Manchmal fragt er sich jedoch, wie es seinen Geschwistern in Dallas so geht. Den Kontakt hat er vor kurzem erst komplett abgebrochen. Eine seiner Schwestern hatte auch an der John Hoppkins Medizin studieren wollen, war aber nicht aufgenommen worden und hatte ihn daraufhin verraten, weswegen er nach Seattle geflohen war. So genau hat er es Dir allerdings noch nicht erzählt, nur eben, dass seine Familie ihn nicht akzeptiert hat und er Angst vor der Konversionstherapie gehabt hatte. Seine Behinderung hat er allerdings auch noch nicht erwähnt. Er will Dich nicht verschrecken. Immerhin kam er mit einem offenen Rücken zur Welt und lernte erst mit 12 Laufen. Für seine Familie war er immer das teuerste Kind, das eigentlich niemand wirklich wollte. Selbst in der Schule wurde er gemobbt, bis sein bester Freund in der High School es unterband und ihn verteidigte. Inzwischen lebt er jedoch ziemlich unbeschwert und nutzt die Orthesen eigentlich nur noch an stressigen Tagen und der Rollstuhl unter seinem Bett setzt auch wieder Staub an. Ein wenig ängstlich ist er ja doch, dass Du ihn auch ghostest, wenn Du weißt, dass er ein Handicap hat. Aber er wird es Dir schon noch sagen. Immerhin hofft er ja doch, Dir irgendwann mal näher zu kommen. Derzeit genießt er nur erstmal Eure Gespräche. Denn Du bist so anders, als die anderen auf dieser Seite. Ja, auch er hat hier und da mal einen ONS. Aber das vorrangig deswegen, weil er Angst hat sich zu outen und es als falsch erachtet, eine Beziehung hinter geschlossenen Türen zu führen. Aber ganz einsam möchte er auch nicht sein. Also hat er bedeutungslosen Sex, weswegen er sich gerne anschließend schlecht fühlt. Aber, was will man machen, wenn man sich nicht outen kann, aber Angst hat, dass der, den man nach und nach ins Herz schließt, einen abweisen könnte?



schlusswort
Was wird noch so passieren? Keine Ahnung, das wird sich erst zeigen, wenn die zwei aufeinander treffen. Wir können es also gerne noch alles besprechen. Kann ja auch gut sein, dass sie sich anders kennenlernen, zum Beispiel als ONS aus dem Freunde mit gewissen Vorzügen werden, bevor sie sich eingestehen, mehr für den anderen zu fühlen und sich sogar um den anderen zu sorgen. Die Idee mit der Website, wo sie nicht begreifen, wer der andere ist, fand ich nur irgendwie ganz witzig. Bei dem Usernamen von Jake bin ich mir a selbst noch nichtmal wirklich sicher. Demnach würde ich auch noch alles an diesem Gesuch offen lassen und die bisherigen Infos als Lückenfüller ansehen. Anderes Gesicht und anderer Name? Kein Problem. Lieber auch ein Arzt erstellen? Warum nicht? Er soll lieber aus Seattle kommen und sich noch vor niemandem geoutet haben? Da spricht auch nichts dagegen. Lieber ein Charakter, der seine Schwachstelle wie einen Schild benutzt und somit es vollkommen auslebt, ein schwuler Feuerwehrmann zu sein? Meinetwegen, Hauptsache, er versteht, dass Jake seine Ängste hat, an denen er erst arbeiten muss.

Was ich mir jedoch von Dir als Spieler wünschen würde, ist ehrliches Interesse. Ich kann es ab, wenn Du nur ab und an mal einen kurzen Post schickst, aber einen Ja-Sager brauch ich nicht. Mal Ideenlos zu sein ist ok, aber ich möcht Dir nicht alles vorkauen müssen, sondern tatsächlich mit Dir das Drama um die beiden auskleiden. Eben lieber gemeinsam brainstormen und diskutieren, als gefragt zu werden, wie es weitergehen soll, und auch alles entscheiden zu müssen. Ich hoffe, ich verschrecke Dich jetzt nicht, aber Interesse und eigne Ideen sind mir dann doch ziemlich wichtig. Wenn du magst, können wir uns auch vorher erstmal ein wenig beschnuppern. Dafür gibt es schließlich Discord. Ansonsten bin ich mal auf Antworten gespannt und wünsche noch einen schönen Tag/Abend.


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